Shenxin

   

 

 

 

 

Shenxin - Shotokan Kenpo Karate
Schule für Karate und Kobudo

Raphaël Vergères
Lehrer und Schulleiter (3. Dan)

Mobile: +41 (0)79 676 12 52
Mail: info@karate-pratteln.ch

Warum sollte man sein Kind Karate üben lassen?

Die Antwort darauf ist so vielschichtig wie das Karate selbst und soll hier in den folgenden vier Aspekten dargestellt werden:

Lesen Sie dazu auch den Artikel im Prattler Anzeiger vom 30.04.2010.

Der soziale Aspekt des Trainings
Jede Übung, ob mit oder ohne Partner, beginnt und endet mit Rei.
Rei ist in den Kampfkünsten die Verbeugung. Es ist ein Ausdruck der Höflichkeit, des Anstandes, des Respektes und der Aufrichtigkeit gegenüber dem Lehrer und den Mitschülern.
Kinder, die schon länger trainieren und weiter fortgeschritten sind, übernehmen dabei ganz natürlich eine Vorbildfunktion für die Anfänger und somit auch die Verantwortung, sich mit der richtigen körperlichen und geistigen Haltung im Unterricht zu bewegen.
Kenpo Karate fördert dabei in keinerlei Hinsicht die Gewaltbereitschaft, sondern lehrt ein selbstbewusstes und zugleich rücksichtsvolles Verhalten, sich selbst und den Mitschülern gegenüber.

Der körperliche Aspekt des Trainings
Bewegungsmangel und die damit einhergehende geringe (körperliche und geistige) Ausdauer ist heute bei vielen Kindern eine Tatsache.
Kenpo Karate schult die richtige Atmung, Haltung, Spannung und Entspannung im Körper. Voraussetzung für jegliche körperliche Arbeitsleistung, Geschicklichkeit und Gewandtheit ist die Muskelkraft. Durch die Übung von Arm- und Beintechniken, einzeln oder in Kombination, gibt sie dem Körper Stärke und Ausdauer.

Der geistige Aspekt des Trainings
Wie bereits erwähnt, leiden unter der schwachen Ausdauer des Körpers auch die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeit des Kindes.
Hier steigern die Kenpo-Karatetechniken und vor allem die Partnerübungen mit den Mitschülern die Konzentrationsfähigkeit, das gesunde Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Der gesundheitliche Aspekt des Trainings
In der Schule ist die geistige Anforderung erheblich gestiegen, während die körperliche Kraftanstrengung auf ein Minimum gesunken ist, was sich unvorteilhaft auf die Gesundheit auswirkt. Es ist eine biologische Tatsache, dass der menschliche Organismus für eine regelmässige, körperliche Beanspruchung vorgesehen ist. Wird das System aber nicht entsprechend beansprucht, muss es zwangsläufig an Leistungsfähigkeit einbüssen.
Aggression, Unzufriedenheit und Nervosität können die Folge sein, wenn der Körper und der Geist sich nicht mehr im Gleichgewicht befinden.
Durch regelmässiges Training wird das Gleichgewicht wieder hergestellt und das Wohlbefinden gestärkt.

Zum Schluss
Die hier erwähnten Aspekte des Kenpo Karate-Unterrichts werden nicht von heute auf morgen erlernt.
Sie erfordern vom Kind Disziplin, Ausdauer und Geduld – drei Aspekte, die es nicht nur für das Kenpo Karate, sondern für das tägliche Leben lernt.